Referenzen
Die nachfolgende Auswahl von Projekten soll Ihnen einen ersten Eindruck über unsere
Leistungen vermitteln und auch darstellen, warum wir ein
Managementsystem für Qualität und Arbeitssicherheit betreiben, denn:
Die Zufriedenheit unserer Kunden und die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und der Mitarbeiter anderer Firmen
- jeder Mitarbeiter soll so gesund nach Hause gehen, wie er gekommen ist -
ist uns sehr wichtig !!!
Unterwasserbetoneinbau Schleuse Dörverden
Kurzbeschreibung:
Beim Neubau der Schleuse Dörverden wurde die Fa. BITEK von der Arge
"Neubau der Schleuse Dörverden" beauftragt, für das Oberhaupt, die
Schleusenkammer und das Unterhaupt die Betonsohle unter Wasser zu
betonieren. Die Einbringmenge beträgt ca. 6.000 cbm. Zum Einbringen wurde
ein
Hop-Dobber verwendet. Mit diesem Einbringverfahren konnte die
Einbringleistung und die Qualität in Bezug auf die Höhentoleranzen gegenüber
den herkömmlichen Verfahrensweisen erhöht werden.
Besonderheiten:
Als Besonderheit ist zu nennen, dass die hohe Einbringmenge eine rund um
die Uhr-Ausführung erforderlich machte.

Tauchräumung auf 7 verschiedene Räumflächen in den Berliner
Wasserstraßen
Kurzbeschreibung:
Die Tauchräumung wurde auf 7 verschiedenen Räumflächen in den Berliner
Wasserstraßen wie Untere-Havel-Wasserstraße, Teltowkanal,
Spree-Oder-Wasserstraße und Berlin-Spandau-Kanal als Einzelpunkt- und
Flächenräumung mit 2 Bergeeinheiten gleichzeitig durchgeführt. Es wurden
insgesamt 1.587 Einzelpunkte und 3.850 m² Flächen auf Kampfmittel
untersucht. Die Arbeiten wurden in der Zeit vom 20.06.2009 bis 24.08.2010
durchgeführt. Bei den Arbeiten wurden 500 kg Kampfmittel, 15 to Zivilschrott
und 15 to Restmüll freigelegt, geborgen und entsorgt. Es wurden gleichzeitig
2 Tauchergruppen mit für die Berliner Wasserstraßen geeigneten
Wasserfahrzeugen eingesetzt. Für die schwierigsten Einzelpunkte in den stark
verschrotteten Bereichen wurde ein Wasserfahrzeug mit einem GPS-gestütztem
Baggerfahrzeug und einem für diese Maßnahme extra entwickeltem
Spül-Sieb-Greifer eingesetzt.
Besonderheiten:
Die Arbeiten mussten auf einigen Räumflächen in Nachtarbeit ausgeführt
werden und das in mitten der Berliner Metropole. Ferner wurden die Arbeiten
bei laufendem Schiffsverkehr durchgeführt, wobei besonders hervorgehoben
werden muss, dass die Berliner Wasserstraßen überwiegend sehr intensiv von
der Fahrgastschifffahrt genutzt werden. Weiterhin ist auch die starke
Verschrottung und Bauschuttverklappung zu nennen. Viele Bereiche sind aus
früheren durchgeführten Magnetbergungen noch stark aufmagnetisiert gewesen,
was die UW-Sondierarbeiten im Taucheinsatz erschwert hat.
Zum Abspielen der Videodokumentation klicken Sie auf Play
Vorbereitung und Durchführung einer Bombensprengung in Oranienburg
Kurzbeschreibung:
Bei Spülbohrungen wurde in der Havel bei Oranienburg eine 250 kg Bombe mit aktivem Langzeitzünder geortet.
Besonderheiten:
Als Besonderheiten ist hier zu nennen:
 |
Die Bombe befand sich im Wasser und musste durch Taucher mittels Verbau freigelegt und identifiziert werden, |
 |
die Bombe hatte einen aktiven Langzeitzünder, der eine Entschärfung durch den MBD-Brandenburg unmöglich machte und |
 |
die umfangreichen Sprengvorbereitungen. |
Zum Abspielen der Videodokumentation klicken Sie auf Play
Weitere Videos finden Sie hier

Findlingbergung in Bremen
Kurzbeschreibung:
Zusammen mit der Bremer Firma Worthman mussten in der Weser befindliche Findlinge geborgen werden, da diese ein Schiffshindernis darstellten.


Punktuelle Kampfmittelbergung mit Spülbohrungen in Wilhelmshaven
Kurzbeschreibung:
Punktuelle Beräumung von 170 Verdachtspunkte mit teilweiser Tiefensondierung mittels Spülbohrungen zur Lokalisierung tieferer Verdachtspunkte vor einem Kühlwasserbauwerk in Wilhelmshaven.
Besonderheiten:
Die Arbeiten sind Tidenabhängig durchzuführen gewesen. Im Küstenbereich musste auch ständig mit schlechter Witterung wie Sturm und hohem Wellengang gerechnet werden.

Beräumung von Kampfstoffvergrabungen
Kurzbeschreibung:
Beräumung von Vergrabungsstellen mit Kampfstoffverdacht auf einem Gelände der Rheinmetall AG.
Besonderheiten:
Besondere Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter hinsichtlich Atem- und Körperschutz. Zum Einsatz sind Schutzanzüge, Atemschutzmasken, Hand- und Fußschutz gekommen. Ferner kam man nur mit umfangreiche Kontrollen und nur mit Bewachung auf das Betriebsgelände.

Kampfmittelräumung in der Mittel-Weser
Kurzbeschreibung:
In 4 Teilabschnitten auf einer Gesamtlänge von 4,50 km wurden 650 Kampfmittelverdachtspunkte durch Tauchereinsatz in der Mittel-Weser bei Nienburg untersucht und geborgen. Ferner wurden ca. 10.000 cbm Weserboden gefördert, gesiebt und verklappt. Dieses Projekt haben wir in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Heuvelman Ibis b.v. durchgeführt.
Besonderheiten:
Bei der Maßnahme gab es gleich mehrere Besonderheiten. Zu nennen sind hier die Strömung, die Schifffahrt, wechselnde Wasserstände und das Arbeiten in der Nacht. Aufgrund dieser Besonderheiten, mussten entsprechende Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel der Bau eines Strömungsschutzrohres aus antimagnetischem Material, ausreichende Beleuchtung, Schwimmtechnik mit Stelzen, Absturzsicherungen, Rettungsmittel wie Schwimmwesten usw. getroffen werden.

Bergung von Kriegsaltlasten (gesprengte Bgm. Smidt Brücke) in Bremen
Kurzbeschreibung:
Bergung von Brückenteilen der im 2. Weltkrieg zerstörten Bgm.-Smidt-Brücke in Bremen. Die alten Brückenteile am Grund der Weser stellten im Laufe der Zeit ein Hindernis für die Schifffahrt dar, daher mussten diese Hindernisse durch unsere Taucher beseitigt werden. Hierzu wurde der Gewässergrund mit einem Peilschiff auf Höhe gepeilt und zu hoch liegende Hindernisse in einer Karte markiert. Anschließend tauchten die Taucher die ausgepeilten Stellen an und haben die Brückenteile mittels Unterwasserbrenner und Krantechnik geborgen.
Besonderheiten:
Wegen der schlechten Sicht unter Wasser, der Strömung, der Schifffahrt und des Tidenhubs gestalteten sich die Arbeiten als schwierig für die Taucher.

Bergung von Giftgasfässer am Ostseegrund bei Lübeck
Kurzbeschreibung:
Durch den Einsatz von unseren Tauchern mussten 15 Behälter mit unbekannten Inhalt gesucht und untersucht werden. Bei den Inhalten ging man von Giftgas aus, daher mussten umfangreiche Schutzvorkehrungen für die an Bord befindlichen Personen, des Tauchers und der Küstenregionen getroffen werden. Die Arbeit des Tauchers wurde mit einem ROV (Ferngesteuerte Unterwasserkamera) begleitet, sodass die Spezialisten an Bord den Inhalt der Fässer genau überprüfen konnten. Der Fund von Munition ist nicht auszuschließen gewesen, daher wurde auch eine UW-Sonde mitgeführt.
Besonderheiten:
In erster Linie ist hier die Gefahr von Giftgas zu nennen. Die Strömung und Windrichtung musste genau stimmen, sodass die Küstenregionen im Fall einer Havarie keiner Gefahr ausgesetzt wurden. Die an Bord befindlichen Personen mussten mittels Schutzanzüge auch geschützt werden. Da die Wassertiefe ca. 23 m betrug, hatte der Taucher nur eine begrenzte Dauer für die Tauchgänge zur Verfügung.
|